Das Zonensystem muss nicht kompliziert sein: definiere drei bis fünf klare Bereiche, messe dort und entscheide bewusst, was opfern darf. Überführe die Entscheidung in Belichtungskorrektur oder manuelle Werte. Wiederhole an verschiedenen Tageszeiten und vergleiche Ergebnisse, bis deine Einschätzung intuitiv zuverlässig funktioniert.
Viele analoge Fotografinnen belichten für die Lichter und gewinnen Zeichnung in brillanten Bereichen, während Entwicklung Schatten formt. Digital übersetzt bedeutet das: sichere Highlights, hebe Tiefen gezielt, arbeite mit lokalen Masken. So bleiben Haut, Himmel und Texturen glaubwürdig, auch bei kontrastreichem Gegenlicht oder Spiegelungen.
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